Dymny, Weber, Losch (1), Jannis Guttman, Bittrich, Naskrent, Hanisch (1), Julian Guttmann (1), Bärwald (3), Bade, Modrow, Heyn (4), Kastner, Nensa (4)

Gegen den in Bestbesetzung angetretenen Landesligisten aus Gelsenkirchen stand Elmar erwartungsgemäß auf verlorenem Posten. Herne verzichtete aber auf Schadensbegrenzung und spielte mit. So kamen zwar durchaus ansehnliche Spielszenen zu Stande, zu oft aber konterte Schalke die Herner Abwehr aus.

In der Anfangsphase wusste der Favorit zunächst wenig mit der Herner 5:1-Deckung anzufangen. Der agile Jan Heyn unterband geschickt den gegnerischen Spielfluss. Wenn Schalke sich aus der Distanz versuchte, war zudem der gut aufgelegte Mathias Dymny im Tor zur Stelle. Beim Stand von 3:3 wurde klar, dass die Herner Abwehrformation keine Spaziergänge zulässt.

Im Angriff tat sich Elmar allerdings ohne die etatmäßigen Rückraumschützen auf der linken Angriffsseite schwer. Viele Abläufe, die sonst sicher abgerufen werden können, blieben hängen und führten zu Ballverlusten. Schalke nutzte diese Gelegenheiten zu sehr sicher vorgetragenen Gegenstößen. Als schon vor der Pause Julian Guttmann verletzt vom Platz musste, machte sich zusätzliche Unsicherheit breit. Gute Torgelegenheiten und gleich mehrere Strafwürfe blieben ungenutzt.

Schalke verlegte sich im zweiten Abschnitt ganz auf Gegenstöße, die Elmar mit schwindenden Kräften nicht mehr verteidigen konnte. Die lange Trainingspause machte sich nun bemerkbar. Die sonst so präzisen Würfe von Pasquale Losch scheiterten diesmal oft denkbar knapp. Immerhin gelang es Rick Bärwald und Jan Heyn noch mit pfiffigen Finten ihre Gegenspieler zu düpieren.

Auch als die vielen Konter den Rückstand immer größer werden ließen, spielte Elmar mit und verdiente sich damit den Respekt der zahlreichen Zuschauer. Am Ende der fairen Partie erhielt der gesamte Elmar-Kader noch Spielminuten. An diese Mannschaftsleistung lässt sich im Ligabetrieb sicherlich anknüpfen.